Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Ralph Schmidt fordert: „Regionalverband Saarbrücken kann Vorbild sein  muss Menschen und Kommunen mitnehmen“

„Der Regionalverband kann und muss Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Saarland und in der Großregion werden.“ Das forderte der CDU-Kandidat für die Direktwahl zum Regionalverbandsdirektor, Ralph Schmidt, in einer Podiumsdiskussion zum Thema. „Durch meine berufliche Tätigkeit als Architekt und Geschäftsführer der ARGE SOLAR e.V. weiß ich, was es heißt im Tagtäglichen die Energiewende zu gestalten und wie anspruchsvoll deren Umsetzung in der Praxis ist.“

Leider gäbe es insbesondere im kommunalen Bereich immer wieder Bedenken und Hemmnisse, auch beim Regionalverband Saarbrücken. „Der Regionalverband muss an sich selbst den Anspruch haben, als Verwaltungseinheit sowohl für den urbanen Ballungsraum in der Großregion als auch für ländliche Gebiete Vorbild zu sein in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Hier fehlt es bisher an Engagement, Vision und Ehrgeiz der Verwaltungsspitze“, sagte Schmidt.

Das gigantische und bisher ungenutzte Potenzial im Regionalverband, etwa durch energieeffiziente Sanierungen der 70 Schulen im Kreis. „Dieses Potenzial gilt es zu schöpfen. Als neue, unverbrauchte Kraft werde ich neue Impulse für eine nachhaltige Zukunft setzen und frischen Schwung in den Regionalverband bringen. Ganz besonders liegen mir starke Schulen, gute Bildung, Nachhaltigkeit und gelebter Klimaschutz am Herzen. Unter meiner Führung mache ich diese Themen zur Chefsache.“

Das bereits 2013 erstellte Klimaschutzkonzept existiere in großen Teilen nur auf dem Papier – dies müsse jetzt endlich umgesetzt werden. “Dies führt ja dann nicht nur zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit, sondern auch zu enormen Einsparungen von Geldern, die dann anderen Zwecken zugeführt werden können.“

Entsprechend setzt Schmidt sich ein für:

  • einen aktiven Klimaschutz und Ressourcenschonung
  • eine komplette Überarbeitung und konsequente Umsetzung des Klimaschutzkonzepts des Regionalverbandes um den Regionalverband langfristig als klimaneutralen Ballungsraum zu etablieren

Dazu sollen:

  • Klimaschutzmanagern eingesetzt werden
  • Schulgebäude und Hallen auf technisch und energetisch neuesten Stand gebracht werden
  • Photovoltaik an allen Schulen und eigenen Liegenschaften zum Einsatz kommen
  • Bürger und Bürgerenergiegenossenschaften zur aktiven Beteiligung aufgefordert werden
  • ein kommunales Energie-Effizienz-Netzwerk mit allen Kommunen eingerichtet werden
  • nachhaltige Quartiersansätze (Quartiersversorgung, Energie, Sektorenkopplung, Abwasser, Ressourcen, Materialien, Green Buildings, Smart Cities oder C2C/Circular Economy) verfolgt werden
  • eine nachhaltige, saubere und nutzerfreundliche Mobilität der Zukunft gefördert werden
  • der ÖPNV besser, flexibler und zuverlässiger gestaltet werden
  • der Alltagsradverkehr gestärkt und der Ausbau der Elektro-Ladeinfrastruktur voran getrieben werden

Dies alles solle im Schulterschluss mit Einrichtungen, Bürgerenergiegenossenschaften und weiteren Akteuren sowie kompetenten Unternehmen und Einrichtungen umgesetzt werden. „Wir wollen Energie-Effizienz und -Einsparung, Einsatz erneuerbarer Energien, eine Wärmewende und eine CO2-Reduzierung durch Beteiligung, Einbindung der Bürger, Nutzer und Kommunen“, sagte Schmidt.

Ein besonderes Anliegen war es Ralph Schmidt, die Dynamik und neue Aufmerksamkeit für das Thema , die durch die Aktionen von Fridays for Future in den vergangenen Monaten erfreulicherweise entstanden ist, als Rückenwind für eine gemeinsame Sache zu sehen, parteiübergreifend aber engagiert und ambitioniert zu handeln. „Jetzt gilt es vorbildhaft, gerade als Regionalverband, als größter wirtschaftlicher Ballungsraum im Saarland, voran zu gehen und Bedenken, die es immer wieder gibt, nicht als Maßstab des eigenen Handels zu nehmen.“

Schmidt abschließend: „Dafür will ich Regionalverbandsdirektor im Regionalverband Saarbrücken werden. Dafür werbe ich um das Vertrauen und die Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen für einen gemeinsamen Kurs zu mehr Klimaschutz im Regionalverband!“

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